Nach einem gescheiterten Suizidversuch organisiert Heinrich Fraunhofer, 72 und ehemaliger Schlagerstar, sein Leben neu. Dabei behilflich sind ihm eine junge Punksängerin, ein misanthropischer Maler und ein Schriftsteller, der nie auftaucht.
»Schnulzenroman« berichtet von gescheiterten und erfolgreichen Künstlerexistenzen, den Problemen der 68er, die nie so wie ihre Eltern werden wollten und es eben doch geworden sind, fragt nach der gesellschaftlichen Relevanz von Musik, stellt Thesen über den deutschen Schlager auf und hält am Ende fest, dass alles andere wichtig ist, nur nicht die Kunst – oder doch?